Datenquellen auswählen
Fragestellung und Ziel
Welche Quelle liefert die Information, die Ihre Analyse tatsächlich benötigt? Ein Messwert kann aus einer Steuerung, einem Broker oder einer Datenbank stammen, dabei aber unterschiedliche Zeitauflösung und Bedeutung haben.
Umsetzung in Bytefabrik
Quellen werden über die in der Installation verfügbaren Adapter angebunden. Typische Zugänge sind OPC UA, MQTT, Dateien oder Datenbanken. Die konkreten Protokoll- und Formatoptionen entnehmen Sie dem jeweiligen Adapter. Ein HMI oder MES ist nicht automatisch direkt anbindbar; entscheidend ist seine bereitgestellte Schnittstelle.
Best Practices: vor der Konfiguration klären
| Information | Warum sie wichtig ist |
|---|---|
| Messwert und Einheit | Verhindert fachlich falsche Vergleiche. |
| Ereigniszeit oder Abfragezeit | Bestimmt die zeitliche Aussage der Analyse. |
| Sendeverhalten | Unterscheidet periodische Werte von Zustandswechseln. |
| Maschinen- und Teilekennung | Ermöglicht Zuordnung und spätere Verknüpfungen. |
| Historische Verfügbarkeit | Zeigt, ob vergangene Zeiträume überhaupt nachgeladen werden können. |
| Zuständigkeit und Zugriff | Erleichtert Fehlerbehebung und kontrollierte Änderungen. |
Was Sie beachten sollten
Eine langsam abgefragte Quelle kann kurze Zustandswechsel übersehen. Ein archivierter Mittelwert ersetzt keine Rohereignisse, wenn später einzelne Spitzen untersucht werden sollen. Wählen Sie die Auflösung deshalb ausgehend von der Fragestellung.
Prüfen Sie außerdem mit den Verantwortlichen, welche Abfragerate die Quelle verträgt. Der Nutzen einer geeigneten Quelle liegt in belastbaren Ergebnissen und geringerem Aufwand für spätere Korrekturen.
Weiter mit Adapter einrichten.